10. Dezember 2007
FIFA Verbot von religiösen Bekenntnissen bei Fußball
FIFA verbietet Fußballern religiöse Bekenntnisse bei Torjubel. Religiöse Botschaften wie “Jesus liebt Dich” auf dem T-Shirt haben im Fußball nichts zu suchen. EU-Parlamentarier fordern von FIFA-Präsident Sepp Blatter Rücknahme des Verbotes. Kritiker vermuten Rückzugsgefecht, da die T-Shirt Bekenner meist Christen seien.
Als hätten es die Christen mit dem Bekenntnis ihres Glaubens nicht schon schwer genug, wenn man nur an die Unterdrückung oder gar Verfolgung eines “Jesus ist der Herr” in muslimischen Gesellschaften bzw. islamischen Staaten denken mag, da fällt nun auch noch die internationale Fußball Organisation FIFA christlichen Fußallern in den Rücken und verbietet religiöse Glaubensbekenntnisse auf dem Fußballplatz.
Jesus liebt auch Dich, Herr Blatter
Das Zeigen religiöser Glaubensbekenntnisse trifft zwar Fußballer aller Glaubensrichtungen, aber die meisten Fußballmannschaften bei internationalen Ereignissen, wie z.B. der Weltmeisterschaft, kommen aus christlichen Ländern.
Außerdem zeigen vorwiegend christliche Fußballspieler ihren Dank und Glauben, wie z.B. der Brasilianer Jorginho, welcher 1997 als erster ein T-Shirt mit dem Slogan “Jesus liebt Dich” nach einem Tor unter seinem Trikot hervorzauberte.
Es ist zu augenscheinlich, worum es der Fifa gehen mag: Rücksicht auf Muslime, welche sich bei Fernsehübertragungen über ein “Jesus ist meine Kraft” verärgert fühlen und u.a. als potentielle Zielgruppe für Banden- und sonstige Werbung ausfallen könnten.
Eine Gruppe von Europaabgeordneten* hat sich nun an in einem offenen Brief an FIFA-Präsident sepp Blatter gewandt.
Quellen und Details:
Der Westen - Fifa verbietet Gott – Verwarnung für Sepp Blatter
* Dr. Peter Liese MdEP - FIFA verbietet religiöse Äußerungen auf Trikots
Welt Online - Gläubige Fußballer
Medienmagazin “pro” - “Welt” zum Fifa-Verbot: Soll Gott in Kabine warten?
Posted in Christen, Dhimmi, Muslima, Sport on Dez 10th, 2007 by Wilhelm Entenmann
6 Responses to “FIFA Verbot von religiösen Bekenntnissen bei Fußball”
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Dabei ist Jesus doch begeisterter Fußballer gewesen, wird doch der Einzug in Jerusalem in einer wenig beachteten biblischen Übersetzung wie folgt geschildert: “Jesus stand im Tor, und seine Jünger standen abseits.”
@1Gilbert:
Du kennst dies hier schon?
In hoc signo vinces!
Interessante Sache. Immerhin fanden die Kreuzzüge ca. 300 Jahre vor der türkischen Invasion Kleinasiens statt und wurden von den damaligen byzantinischen Herrschern sogar unterstützt. Als die Türken sich da später breit machten, hatte Philipp der Schöne die Templer und die Srazenen die christlichen Staaten in Palästina längst liquidiert.
Offensichtlich sind türkische Juristen noch weitaus dümmer, als wir uns das überhaupt vorstellen können.
@3Gilbert:
Vordergründig und aus rationaler Sicht betrachtet, ist dies Dummheit.
Ich mutmaße einfach, daß hier wieder einmal wer die Karte von “Diskriminierung” etc. (cih habe jetzt keinen besseren Namen dafür) geschickt zu spielen weiß.
Entweder wissen die es nicht besser, dann sind sie dumm, oder sie wissen es und unterstellen, dass ich es nicht weiß, und das ist genauso dumm.
Andererseits - Merkel hat ja schon bewiesen, dass sie keine Ahnung von Physik hat, obwohl sie das ja angeblich studiert hat. Wie mag es da erst mit anderen Fächern wie Geschichte aussehen, die sie nicht studiert hat (M. ist hier zwar nicht Primäradressat, aber ich halte die Leute, die sich letztendlich mit so was “ernsthaft und in aller Betroffenheit” beschäftigen, intellektuel für isomorph).
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