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04. Januar 2008

Moschee Linz mit Schwein zum neuen Jahr

Moscheebauplatz in Linz mit Schweinsköpfen garniert. Linzer Bürger wünschten Muslimen vom Kulturverein Al-Andalus ein glückliches Neues Jahr mit viel Schwein. Al-Andalus war eine geschichtliche Riesensauerei.

Oberösterreichs Landeshauptstadt Linz soll auf 6000 Quadratmetern ein islamisches Kulturzentrum mit Großmoschee erhalten, wogegen die Bürgerinitiative “Keine Moschee in Linz” kräftig Dampf macht, zumal die in Linz absolut regierende SPÖ mit Hilfe der Grünen die notwendige Umwandlung des bisherigen Betriebsgeländes in Bauland, dabei gegen die berechtigten Einwände der Bürgerinitiative (ein von der Außenwelt abgeschottetes “Kulturzentrum” mit Großmoschee, bereits bestehende Räume, Islamisierung) vorgenommen hat.
Aber die Kritiker des, vom Verein Al-Andalus geplanten islamischen Kulturzentrum in Linz sind nicht nachtragend, ganz im Gegenteil wünschten einige unbekannte Moscheebaugegner ihren muslimischen Mitbürgern nun viel Erfolg für das neue Jahr.

Schweinische Neujahrsgrüsse

Wie auf der Startseite der Bürgerinitiative “Keine Moschee in Linz” (hier) gemeldet wird, verzierten unbekannte Personen das Baugrundstück der geplanten Großmoschee in Linz mit Schweinsköpfen, um somit ihre Glückwünsche für das neue Jahr auszudrücken.
Über ein Dutzend Schweinsköpfe sollen so dem dem islamischen Kulturverein Al-Andalus beim Bau der Großmoschee viel Glück bringen.

Die Riesensauerei mit Al-Andalus
Auf der Seite des islamischen Kulturvereins Al-Andalus (hier) konnte bislang noch kein Dankgebet oder eine ähnliche Reaktion ausgemacht werden.
Eigentlich ist es schon recht merkwürdig, wenn sich ein islamischer Kulturverein in Österreich Al-Andalus nennt, denn Al-Andalus war das muslimisch beherrschte Territorium auf der iberischen Halbinsel im Mittelalter (hier).

Das Baugrundstück eines “religiösen” Gebäudes mit Schwein zu verzieren, dies mag eine Sauerei sein.
Sich aber als Verein in Österreich, welches unter den Eroberungsfeldzügen der muslimischen Osmanen zu leiden hatte, nach dem von Muslimen eroberten Gebiet im heutigen Spanien zu benennen, dies kann man nur als Riesensauerei, wenn nicht gar als als unverholenen Eroberungsanspruch bezeichnen.

Mannheim, den 04.01.2008, 09:55 Uhr.

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