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26. Februar 2008

UNI Zürich: Professur für Islam und Gender Studies

Universität Zürich plant Berufung einer Professorin für die beiden Fachgebiete Geschlechterforschung und Islamwissenschaften. Andrea Büchler sieht Innovation und Potential im neuen Studiengang. Kritik: Islam als Rechtfertigung der Laberdisziplin Gender Studies zur Finanzierung von Wissenschaftlerinnen mit sexueller Identitätsdiffusion.

Die Universität Zürich, welche schon seit Jahren das Kompetenzzentrum Gender Studies KGS (hier) betreibt, sieht in dessen Verbindung mit den Islamwissenschaften zu einem eigenständigen Studiengang, “viel Innovation und Potenzial, weil den Geschlechterbeziehungen in den islamischen Gesellschaften eine zentrale Bedeutung zukommt und die Auseinandersetzung um die Moderne gerade auf diesem Feld geführt wird”, wie die derzeitige Leiterin des Kompetenzzentrums Gender Studies, die Rechtsprofessorin Andrea Büchler (hier), von den Tagesanzeiger aus der Schweiz zitiert wird (hier).

Gender Studies: Nicht Fleisch, nicht Fisch

Gender Studies (hier) ist eine Wissenschaft, bei der sich die beteiligten Wissenschaftlerinnen scheinbar hauptsächlich mit ihrer eigenen sexuellen Identitätsdiffusion zu beschäftigen scheinen, wenn zum Beispiel eine zum Mann umoperierte Lesbierin über die Rollenverteilung bei BDSM-Spielen forscht. Na ja, eine wohl queer, weil eben noch junge Wissenschaft, wie auch das Düsseldorf Blog (hier) schon über den Doktoranden Robin Bauer von der UNI Bremen (hier) zu berichten wußte:

“Sadomaso-Studien auf Steuerzahlers Kosten”

An der UNI Zürich konnten Studierende in Gender Studies bislang keinen eigenständigen Abschluß erwerben und das Kompetenzzentrum Gender Studies KGS, “das verschiedene Fachgebiete unter dem Geschlechter-Gesichtspunkt zu vernetzen suchte”, soll aufgelöst werden, da es die Universitätsleitung nicht länger finanzieren wollte.

Islam heißt Wissenschaft (auch willkommen?)
Nun können Studierende das neue Fach (Islam und Geschlechterforschung), für welches derzeit die Berufungsverhandlungen laufen, ab Herbst 2008 an der UNI Zürich als Master-Nebenfach belegen und man darf bereits jetzt gespannt sein, wie die Vertreter des Islams, welcher in diesem Fall zur Rettung und Rechtfertigung eines Lehrstuhles herangezogen wird, auf eine Butcher (hier) im Outfit eines Imams reagieren könnten.

Mannheim, den 26.02.2008, 00:39 Uhr.

 

2 Responses to “UNI Zürich: Professur für Islam und Gender Studies”

  1. on 26 Feb 2008 at 08:40Gilbert

    Gender dingsbums als Wissenschaft zu bezeichnen ist schon ziemlich gewagt. Für den Quatsch ist allerdings jede Menge Geld da, z.B. 10.000 Euro für eine Studie zur “Auswirkung der Studienbeiträge auf das Studierverhalten von Frauen”. Mein Tip: wenn die Tusen als Frauen nicht akzeptiert werden, sollten sie’s mal auf die alte Art versuchen und zum Visagisten gehen.

  2. on 26 Feb 2008 at 09:32Wilhelm Entenmann

    @1Gilbert:
    Eine Möglichkeit.

    Die andere Botschaft dieser Nachricht lautet: “Ist Dein Lehrstuhl bedroht oder brauchst Du Geld für diesen, so kombiniere ihn mit dem Islam.” :wink:

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